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Freunde & Förderer

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Testimonial Rehmann-Sutter

Christoph Rehmann-Sutter, Professor für Theorie und Ethik der Biowissenschaften
Christoph Rehmann-Sutter, Professor für Theorie und Ethik der Biowissenschaften
Das IMEW arbeitet an einer wahrnehmungsfähigen biomedizinischen Ethik ... (mehr)

in Kooperation mit dem

Institut Mensch, Ethik und Wissenschaft
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Inklusion konkret – Die UN-Behindertenrechtskonvention vor Ort umsetzen

Fachtagung am 21./22. März 2011 im Kleisthaus, Mauerstr. 53, 10117 Berlin

Die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen ist ein Schatz, der derzeit gehoben wird. Seit im März 2009 die UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland in Kraft trat, hat das Thema der Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen – sei sie nun sozial, rechtlich oder ideell – neuen Schwung bekommen. Hatte das SGB IX den Perspektivenwechsel von der Fürsorge zur Teilhabe befördert, so geht die UN-Behindertenrechtskonvention noch einen Schritt weiter: Behindertenpolitik ist nun eine Politik der Menschenrechte.

Auf der Tagung „Inklusion konkret“ steht die praktische Anwendbarkeit der UN-Behindertenrechtskonvention vor Ort im Mittelpunkt, denn dort wird das Konzept mit Leben gefüllt. „Nichts über uns ohne uns“ –gilt auch und besonders in der praktischen Umsetzung im täglichen Leben. So sollen positive Beispiele das durch die UN-Behindertenrechtskonvention ausgelöste Veränderungspotential verdeutlichen. Einerseits wollen wir der Frage nachgehen, wie die flächendeckende Umsetzung von Teilhabe an allen Aspekten des Lebens gefördert werden kann, beispielsweise durch den Aktionsplan der Bundesregierung, anderseits sollen Herausforderungen und Widerstände benannt werden, nicht, um sich von ihnen entmutigen zu lassen, sondern um nach Wegen zu suchen, wie sie überwunden werden können. Schließlich ist die UN-Behindertenrechtskonvention immer auch ein Ideal, an dem es sich zu messen gilt.

Auf der Veranstaltung soll über Ziele und Wege gesprochen werden. Wie kann und wie wird die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen umgesetzt? Wie sieht ein inklusiver Betrieb oder ein inklusiver Kindergarten aus? Wie ist der Weg zum Wohnen und gemeinsam Leben in der Gemeinde?

Leitfragen sind:

Wie können Prozesse so gestaltet werden, dass Menschen mit Behinderungen von Anfang an dabei sind und einbezogen werden?
Was bedeuten die veränderten Anforderungen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter?
Welche Aufgabe kommt der Leitungsebene dabei zu?
Die Veranstaltung richtet sich an politisch Verantwortliche, PraktikerInnen in Einrichtungen und Diensten und an die ExpertInnen in eigener Sache: Menschen mit Behinderungen, ihre Angehörigen und Interessenvertretungen – aber auch an interessierte Bürgerinnen und Bürger – denn ohne sie wird die UN-Konvention nicht umgesetzt werden können.

Programm

Montag, 21.03.2011

10.30 Uhr Anmeldung und Kaffee

11.00 Uhr
Begrüßung
Heinz Knoche, DRK-Generalsekretariat, Berlin

11.10 Uhr
Einführung
Dr. Katrin Grüber, Institut Mensch, Ethik und Wissenschaft, Berlin
Verena Werthmüller, DRK-Generalsekretariat, Berlin

11.30 Uhr
Erwartungen an die UN-Behindertenrechtskonvention
Jörg Denne, Bundesvereinigung der Landesvereinigungen der Werkstatträte, Saarbrücken

11.45 Uhr
Das Innovationspotential der UN-Behindertenrechtskonvention
Dr. Oliver Tolmein, Rechtsanwalt, Hamburg

12.15 Uhr
Die UN-Behindertenrechtskonvention als Impuls für die Kommunen
Dr. Irene Vorholz, Deutscher Landkreistag, Berlin

12.45 Uhr
Diskussion
Moderation: Heinz Knoche, DRK-Generalsekretariat, Berlin

13.00 Uhr
Landkarte der inklusiven Beispiele
Hubert Hüppe, Beauftragter der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Berlin - Vortrag

13.15 Uhr
Mittagessen

14.30 - 16.00 Uhr
Arbeitsgruppen
AG 1
Wie (rechts-)verbindlich ist die UN-Behindertenrechtskonvention?
Auswirkungen auf das Handeln vor Ort
Dr. Oliver Tolmein, Hamburg
Moderation: Melanie Kössler, DRK Generalsekretariat, Berlin

AG 2
Wege zum Wohnen und Leben in der Gemeinde I
Ambulantisierung
Dr. Christiane Drechsler, DRK-KV Segeberg - Vortrag
Silke Steen, DRK-KV Segeberg
Arne Brodersen, Bad Segeberg
Moderation: Heinz Knoche, DRK Generalsekretariat

AG 3
Menschen mit Behinderungen auf dem ersten Arbeitsmarkt -
Lehren aus Modellprojekten
Angelika Thielicke, BAG UB, Marburg
Roland Brämer, Michael Hausen, Euro-BBW, Bitburg
Moderation: Katrin Rosenbaum, DRK-Generalsekretariat

AG 4
Einrichtungen kundenorientiert (um-)gestalten
Bewohner befragen Bewohner nach ihren Bedürfnissen
N.N. UNIQ, Berlin
Martin Konrad, Nueva, Graz
Moderation: Heike Golletz, Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege, Berlin

AG 5
Inklusion von Anfang an!
Wie sieht eine inklusive Kindertagesstätte aus? –
Und: wo gibt es sie schon?
Prof. Ferdinand Klein, Comenius-Universität Bratislava - Vortrag
Sigrun Vetter, Kindergarten Abenteuerland, Jena
Moderation: Daniela Semrau, DRK-LV Niedersachsen, Hannover

16.00 Uhr
Kaffeepause

16.30 - 18.00 Arbeitsgruppen
AG 6
Veränderungsprozesse gestalten – die Rolle der Einrichtungsleitungen
Jochen Berghöfer, Werkgemeinschaft Bahrenhof e.V., Bahrenhof
Dr. Katrin Grüber, IMEW, Berlin

AG 7
Wege zum Wohnen und Leben in der Gemeinde II
Sozialraumorientierung und Barrierefreiheit
Prof. Dr. Monika Seifert, Berlin - Vortrag
Karen Kohlmann und Wolfgang Deckner, Leipzig - Vortrag
Moderation: Dr. Michael Spörke, Jena

AG 8
Die Rolle der MitarbeiterInnen bei der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention
Heinz Knoche, DRK-Generalsekretariat, Berlin
Brigitte Brüggen, Netzwerk Bleichgasse, Neuss

AG 9
MOBIL: Hilfe zum Persönlichen Budget –
Ein Modellprojekt
Juliane Hübsch, DRK-LV Sachsen-Anhalt (angefragt) - Vortrag
N.N. Mensch zuerst (angefragt)
Adrian Maerevoet, Landesbeauftragter für die Belange von Menschen mit Behinderung, Magdeburg (angefragt)
Moderation: Ulrike Günther-Schmalz, DRK-LV Sachsen-Anhalt

AG 10
Helfen erlaubt?! - Hilfeplanung und die UN-Behindertenrechtskonvention
Antje Welke, Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge, Berlin - Vortrag
Bia von Raison, Tagesförderstätte der Inneren Mission, Kaltenkirchen
Moderation: Christiane Drechsler, DRK-KV Bad Segeberg

18.30 Uhr
Ende erster Tag

Dienstag, 22.3.2011

9.00 Uhr
"Selbstbestimmung - Spagat zwischen Autonomie und Solidarität"
Dr. Peter Radtke, Mitglied des Deutschen Ethikrats, München - Vortrag

9.45 Uhr
Positive und negative Beispiele der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention im Rahmen des Aktionsplanes der Bundesregierung
Dr. Sigrid Arnade, ISL e.V., Berlin - Vortrag

10.15 Uhr
Der Nationale Aktionsplan der Bundesregierung - Inklusion und Umgang mit Verschiedenheit
Gitta Lampersbach, Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Berlin

10.45 Uhr
Kaffeepause

11.15 Uhr
Abschlussgespräch „UN-gewohnt wirksam? – Wie hilft die UN-Behindertenrechtskonvention bei der Arbeit vor Ort“?
Markus Kurth, MdB, Dr. Sigrid Arnade, Gitta Lampersbach, Dr. Irene Vorholz, Dr. Jochen Walter
Moderation: Dr. Katrin Grüber

12.45 Uhr
Ausblick
Dr. Peter Radtke - Vortrag

13.00 Uhr
Ende

Tagungsort

Kleisthaus
Mauerstraße 53
10117 Berlin - Mitte

Das Kleisthaus ist Dienstsitz des Beauftragten der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen.

Wegbeschreibung

Anmeldeformular. Sie können das Anmeldeformular auch per email bestellen unter info@imew.de

Organisatorische Hinweise

Teilnahmebeitrag:

70,00 € (inkl. Begrüßungskaffee, Getränken und Pausenverpflegung an beiden Tagen). Auf Anfrage kann im Vorfeld der Tagung eine Ermäßigung gewährt werden.

Anmeldung:

Wir bitten um schriftliche Anmeldung mit dem beiliegenden Anmeldeformular per Post, Fax oder E-Mail mit Ihren kompletten Daten. Nach Eingang Ihrer Anmeldung erhalten Sie eine Anmeldebestätigung per Email.

Erst mit unserer Bestätigung wird Ihre Anmeldung verbindlich. Sie erhalten nach der Tagung eine Rechnung über den Teilnahmebeitrag.
Anmeldeschluss: 14. März 2011

Tagungssekretariat

Deutsches Rotes Kreuz Generalsekretariat
Juliane Jacoby
Carstennstr. 58
12205 Berlin
Tel. 030 / 85 404-125
Fax 030 / 85 404-451
jacobyj@drk.de
www.drk.de

Hotels

Wir haben für Sie in folgenden Hotels in Berlin-Mitte nahe des Tagungsortes ein begrenztes Zimmerkontingent reserviert, welches unter dem Stichwort „DRK, Inklusion konkret“ abrufbar ist:

Hotel NH Berlin-Mitte:
Einzelzimmer 79 € inkl. Frühstück, Leipziger Straße 106-111, 10117 Berlin,
Tel. 030 / 20 37 60, www.nh-hotels.com,

relexa hotel Stuttgarter Hof:
Einzelzimmer 79 € inkl. Frühstück, Anhalter Straße 8-9, 10963 Berlin, Tel. 030 / 26 48 3-0, www.relexa-hotel.de,

Dietrich-Bonhoeffer-Hotel:
Einzelzimmer 82 € inkl. Frühstück, Ziegelstraße 30, 10117 Berlin, Tel. 030 / 2 84 67-0, info@dietrich-bonhoeffer-haus.com, www.dietrich-bonhoeffer-hotel.de

Winter’s Hotel Gendarmenmarkt:
Einzelzimmer 89 € inkl. Frühstück, Charlottenstraße 66, 10117 Berlin,
Tel. 030 / 20 60 50-0, stadtmitte@winters.de, www.winters.de

Veranstalter

DRK

Logo DRK

Kooperationspartner

Institut Mensch, Ethik und Wissenschaft gGmbH
Warschauer Straße 58 A
10243 Berlin
Fax: 030 - 29 38 17 80
Internet: www.imew.de
E-Mail: info@imew.de
Rückfragen bitte an: Dr. Katrin Grüber, Telefon 030 - 29 38 17 70

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