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Freunde & Förderer

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Testimonial Berghöfer

Jochen Berghöfer
Jochen Berghöfer, Geschäftsführung Haus Mignon – Institut für Heilpädagogik, Pädagogik und Frühförderung, Hamburg
Die Vision, ein Institut zu gründen mit der Aufgabenstellung, "die Perspektive von Menschen mit Behinderung ... (mehr)

Email-Newsletter 02/2009 - Friedrichshainer Kolloquium am 10.02.2009

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

hiermit laden wir Sie ein zum nächsten Friedrichshainer Kolloquium zum Thema

 

Behinderung als soziales Phänomen

 

am Dienstag, 10. Februar 2009, 16:00 - 19:00 Uhr.

 

Ich bin nicht hauptamtlich behindert - Identitätssuche behinderter Menschen.

Pfarrerin Dr. Esther Bollag, Hamburg

 

Diskurse über Behinderung und ihre Kritik.

Dr. Mechthild Hetzel, Innsbruck/Frankfurt a.M./Darmstadt

 

'Behinderung als soziales Phänomen' umfasst das Spannungsfeld zwischen Selbstwahrnehmung und Identität von behinderten Menschen einerseits und der Zuschreibung von Behinderung durch soziale Umwelt und Gesellschaft andererseits. Die Vorträge behandeln das Thema von jeweils einer dieser beiden Seiten.

 

Esther Bollag betrachtet das von einer Behinderung betroffene Individuum. Ihr Vortrag bewegt sich entlang der Themen: 1) Wer sind die Identitäts-Agenten? 2) Wichtigkeit von Körper. 3) Identität. Behindert – Frau – und dann noch intellektuell! 4) Religion - Hilfe oder Hindernis zur Identitätsfindung - christliche Denkmuster unter der Lupe. 5) Stigma-Management oder Behinderungs-Management?. Dabei reflektiert sie eigene Erfahrungen anhand der Bücher von A. Fries (2005): Einstellungen und Verhalten gegenüber körperbehinderten Menschen – aus der Sicht und im Erleben der Betroffenen, und B. Jeltsch-Schudel (2008): Identität und Behinderung – Biographische Reflexionen erwachsener Personen mit einer Seh-, Hör-, und Körperbehinderung.

 

Mechthild Hetzel untersucht die in hohem Maße polarisierten Diskurse von Behinderung. Anhand der Frage, wo und wie Behinderung gegenwärtig zur Sprache kommt, zeigt sie auf, inwiefern Menschen als Behinderte zu den ganz Anderen gemacht werden, also zu Menschen, bei denen noch einmal alles anders sei als bei allen anderen. Es wird eine Logik kritisiert, die jedes Verhalten und jede Lebensäußerung stets unter dem Blickwinkel der Behinderung zu beschreiben und zu deuten sucht. Wie aber wäre dann noch von Behinderung zu sprechen?

 

Die Veranstaltung findet statt im Institut Mensch, Ethik und Wissenschaft, Warschauer Str. 58a, 2. Hof, 4. Stock, 10243 Berlin-Friedrichshain (S-/U-Bahn Warschauer Straße).

 

Der Veranstaltungsort ist barrierefrei zugänglich. Der Aufzug befindet sich im Durchgang zum 3. Hof.

 

Wir bitten um Anmeldung bei Frau Entezami: entezami@imew.de, Tel.: 030/29381770

 

Über Ihr Kommen würden wir uns sehr freuen.

 

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Katrin Grüber

Institut Mensch, Ethik und Wissenschaft gemeinnützigeGmbH

Warschauer Str. 58A, D-10243 Berlin

fon: +49 (030) 293817-70 (Sekretariat)

fax: +49 (030) 293817-80

Email: info@imew.de

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Weitere IMEW-Hinweise:

Ich bestelle ______ Expl. der Printversion des IMEW-konkret Nr. 10 zum Thema „Disability Mainstreaming“ (kostenfrei)

Ich bestelle ______ Expl. Des Buches Herausforderungen, Mit schwerer Behinderung leben, herausgegeben von Markus Dederich und Katrin Grüber, Mabuse-Verlag, Frankfurt/M., 2007, ISBN 978-3-938304-74-7, 195 S., 19,80 € plus 3,- € Versandkosten

 

Ich bestelle ______ Expl der Expertise 6: Behinderung und Krankheit aus philosophischer und lebensgeschichtlicher Perspektive von Christine Riegler, IMEW, Berlin, ISBN 978-3-9809172-5-4 / ISSN 1612-6645, 122 S., 12,- € plus 2,- € Versandkosten

 

Vorname, Name: _________________________________________________

 

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Tel.: ____________________________________________________________

 

Email: __________________________________________________________

 

Datum, Unterschrift: ______________________________________________

 

Bestellung an das

IMEW Institut Mensch, Ethik und Wissenschaft gemeinnützigeGmbH

Warschauer Str. 58A, D-10243 Berlin

fon: +49 (030) 293817-70 ; fax: -80 ; email: info@imew.de

 

Alle erforderlichen Pflichtangaben zur Gesellschaft im Sinne des § 35a GmbHG erhalten Sie im Impressum auf www.imew.de

 

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IMEW Spendenkonto-Nr.: 32 82 101, Bank für Sozialwirtschaft

(BLZ 100 205 00) Vermerk: Spende von "Ihr Name, IhreAnschrift"

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Wir möchten Sie herzlich bitten, diesen Veranstaltungshinweis zu verbreiten - per Email, als Flyer oder als Hinweis auf Ihrer Webseite.

 

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