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Freunde & Förderer

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Testimonial Berghöfer

Jochen Berghöfer
Jochen Berghöfer, Geschäftsführung Haus Mignon – Institut für Heilpädagogik, Pädagogik und Frühförderung, Hamburg
Die Vision, ein Institut zu gründen mit der Aufgabenstellung, "die Perspektive von Menschen mit Behinderung ... (mehr)

IMEW-Newsletter 18/2012 -Kooperationsveranstaltung - „Grenzen des Erklärens - Verschiedene Zugangswege zum Erkennen“ - 1. bis 3. Februar 2013, Ev. Akademie Hofgeismar

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

 

hiermit möchte ich Sie noch einmal auf die Kooperationsveranstaltung zwischen der Evangelischen Akademie Hofgeismar, dem Institut Mensch, Ethik und Wissenschaft (IMEW) und der Vereinigung deutscher Wissenschaftler (VDW) aufmerksam machen.

 

Die Veranstaltung zum Thema „Grenzen des Erklärens – Verschiedene Zugangswege zum Erkennen“ findet vom 1. bis 3. Februar 2013 in der Evangelischen Akademie Hofgeismar statt. Auf der Tagung wird der Frage nachgegangen, welche Aspekte für einen umfassenden Erkenntnisgewinn von Bedeutung sind und wie sich unterschiedliche wissenschaftliche Methoden hierbei ergänzen können.

 

Im Zentrum der Veranstaltung steht das Buch „Grenzen des Erklärens – Plädoyer für verschiedene Zugangswege zum Erkennen“, das im Wesentlichen vom Wissenschaftlichen Beirat des IMEW erstellt wurde. Die Publikation können Sie per untenstehendem Bestellformular bei uns erwerben.

 

Weitere Informationen zur Tagung, zum Tagungsprogramm und zu den Anmeldemodalitäten haben wir in diesem Newsletter für Sie aufbereitet.

 

Ich freue mich auf Ihr Kommen.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Dr. Katrin Grüber

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1. bis 3. Februar 2013

 

Grenzen des Erklärens Verschiedene Zugangswege zum Erkennen

 

Evangelische Akademie Hofgeismar, Gesundbrunnen 8 – 11, 34369 Hofgeismar

 

Wir sind es gewohnt, Phänomene dadurch zu erklären, dass wir als objektive Beobachter ihre Ursachen suchen. Diese Vorgehensweise ist in den Naturwissenschaften selbstverständlich, wird aber auch auf die Kulturwelt übertragen.

 

Kritiker betrachten den kausalen Ansatz hingegen als unzureichend und verweisen darauf, dass die Dinge in Natur und Kultur komplizierter liegen. So lassen sich elementare menschliche Ausdrucksformen wie Lachen oder Weinen kaum durch einen ausschließlich erklärenden Ansatz erfassen. Neben dem objektiven Beobachterstandpunkt ist folglich auch der subjektive Teilnehmerstandpunkt erforderlich: Zum Erkennen braucht es das Erklären und das Verstehen.

 

So ist zu fragen: Welche Bedeutung kommt dem Erklären zu? Wo aber gerät die Kausalität als alleiniges Erkenntnisprinzip auch in den Naturwissenschaften an ihre Grenzen? Welches Potential kann ein methodischer Pluralismus für die einzelnen Wissenschaftszweige entfalten?

Die Veranstaltung richtet sich an Natur-, Geistes-, Sozial- und MedizinwissenschaftlerInnen. Studierende und NachwuchswissenschaftlerInnen sowie andere am interdisziplinären Gespräch Interessierte sind gleichermaßen willkommen.

 

Literaturhinweis zur Vorbereitung:

 

G. Altner/M. Dederich/K. Grüber/R. Hohlfeld (Hg.): Grenzen des Erklärens. Plädoyer für verschiedene Zugangswege zum Erkennen, Stuttgart 2011

 

 

Programm

 

Freitag, 1. Februar 2013

 

18.00 Uhr Beginn mit dem Abendessen

 

19.00 Uhr Begrüßung und Einführung

- Bernd Kappes, Ev. Akademie Hofgeismar

- Katrin Grüber, IMEW, Berlin

 

19.15 Uhr Die Instabilität in der Natur: Naturphilosophische Reflexion physikalischer Erkenntnisgrenzen

- Jan C. Schmidt, Fachbereich Gesellschaftswissenschaften und Soziale Arbeit, Hochschule Darmstadt

 

 

Samstag, 2. Februar 2013

 

9.00 Uhr Das Denken ist frei – Methodischer Pluralismus im wissenschaftlichen Erkennen

- Rainer Hohlfeld, IMEW, Berlin

 

10.00 Uhr Kaffee/Tee

 

10.30 Uhr Zur Praxisrelevanz der verschiedenen Zugangswege im wissenschaftlichen Erkennen

 

Neurobiologie und Phänomenologie

- Elisabeth List, Institut für Philosophie, Universität Graz

 

Kausalität und Komplexität

- Jochen Büchel, München

 

12.30 Uhr Mittagessen

 

14.00 Uhr Das plastische Gehirn

- Beatrix Rubin, Programm für Wissenschaftsforschung, Universität Basel

 

15.00 Uhr Kaffee/Tee und Kuchen

 

15.30 Uhr Methodischer Pluralismus – Auswirkungen auf die wissenschaftliche Praxis

 

Arbeitsgruppen

 

AG 1: Aus der Perspektive der Naturwissenschaft

- Katrin Grüber

 

AG 2: Aus der Perspektive der Sozialwissenschaft

- Vanessa Lux

 

18.00 Uhr Abendessen

 

19.30 Uhr Unerklärlich und missverstanden – die Kausalität des Moments

- Improtheater-Show mit dem Fast Forward Theatre, Marburg

 

 

Sonntag, 3. Februar 2013

 

9.00 Uhr Andacht

- Bernd Kappes

 

9.45 Uhr Verstehen und Erklären als gemeinsame Praxis – am Beispiel der Deutung der Interaktion mit Patienten im Wachkoma

- Andreas Zieger, Institut für Sonder- und Rehabilitationspädagogik, Universität Oldenburg

 

10.45 Uhr Kaffee/Tee

 

11.15 Uhr Genetik und psychologische Praxis

- Vanessa Lux, Zentrum für Literatur- und Kulturforschung, Berlin

 

12.00 Uhr Grenzen des Erklärens

- Schlussfolgerungen für Wissenschaft und Praxis

 

12.30 Uhr Ende der Tagung mit dem Mittagessen

 

Leitung:

- Studienleiter Pfarrer Bernd Kappes, Evangelische Akademie Hofgeismar

- Dr. Katrin Grüber, Institut Mensch, Ethik und Wissenschaft, Berlin

 

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Anmeldung

 

(Tagungsnummer: 13049)

 

Schriftlich bis zum 25. Januar 2013:

Evangelische Akademie, Gesundbrunnen 8 – 11,

34369 Hofgeismar; Fax: 05671/881-154.

E-Mail: ev.akademie.hofgeismar@ekkw.de

Internet: www.akademie-hofgeismar.de

Bei Eingang einer Abmeldung Ihrerseits später als 10 Tage vor Tagungsbeginn erlauben wir uns, Ihnen 50 % der gebuchten Leistungen in Rechnung zu stellen.

 

Telefonische Auskunft

Inhaltliche Fragen: 05671/881-122

Unterkunft und Verpflegung: 05671/881-0

 

Tagungskosten

- € 159,50 (inkl. Tagungsbeitrag/Vollverpflegung/Einzelzimmer)

- € 147,50 (inkl. Tagungsbeitrag/Vollverpflegung/Zweibettzimmer)

- € 105,50 (inkl. Tagungsbeitrag/Verpflegung o. Frühstück)

- € 60,00 Tagungsbeitrag

 

Studierende/Auszubildende bis 35 Jahre erhalten 50% Ermäßigung. Nicht in Anspruch genommene Leistungen werden nicht erstattet.

 

Alle Preise werden aus kirchlichen Mitteln subventioniert. Weitere Ermäßigungen können aus sozialen Gründen nur in Ausnahmefällen gewährt werden.

 

Nicht in Anspruch genommene Leistungen werden nicht erstattet.

 

Die Tagungskosten sind bei Anreise zu begleichen (EC-Karte möglich).

 

Tagungsort

 

Evangelische Tagungsstätte Hofgeismar,

Gesundbrunnen 8, 34369 Hofgeismar

Das Tagungssekretariat ist am Anreisetag von 16.00 Uhr bis 20.00 Uhr erreichbar.

Bei Ankunft außerhalb dieser Zeit wird um Nachricht erbeten:

Tel.: 05671/881-200; Fax: 05671/881-203.

 

Anreiseempfehlung

 

Mit der Bahn: Hofgeismar ist vom ICE-Bahnhof Kassel-Wilhelmshöhe aus in einer Fahrzeit von ca. 35 Minuten zu erreichen.

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Aktuell: Artikel Dr. Katrin Grüber, Dr. Friedrich Mehrhoff, Dr. Annekatrin Wetzstein

Umsetzung der Menschenrechte für Menschen mit Behinderung in Deutschland – Der Aktionsplan der gesetzlichen Unfallversicherung

www.reha-recht.de/fileadmin/download/foren/d/2012/D17-2012_Umsetzung_Aktionsplan_DGUV.pdf __________________________________________________________________________

 

Veröffentlichungen des IMEW

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Neuerscheinungen

 

__ Ich bestelle _____ Expl. „Verbesserte Körper – gutes Leben? Bioethik, Enhancement und die Disability Studies“, Miriam Eilers/Katrin Grüber/Christoph Rehmann-Sutter (Hrsg.) Frankfurt am Main, Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Wien, 2012. 331 S., Praktische Philosophie Kontrovers. Bd. 5, herausgegeben von Rudolf Rehn und Christina Schües, ISBN 978-3-631-63065-5 geb. 56,95 €

 

__Ich bestelle _____ Expl. der Broschüre „10 Jahre Institut Mensch, Ethik und Wissenschaft“. In dieser Publikation finden Sie die gesammelten Beiträge des festlichen Abends im Oktober 2011 sowie einen Überblick über Veranstaltungen, Veröffentlichungen und Projekte des Institutes. Die Veröffentlichung ist kostenlos zu beziehen.

 

__ Ich bestelle _____ Expl. der Veröffentlichung „Alter und Behinderung – Behinderung und Alter, Herausforderungen für die Gesellschaft“, hrsg. vom DRK und IMEW. ISBN 978-3-88579-747-5, die Veröffentlichung ist kostenlos zu beziehen.

 

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__ Ich bestelle _____ Expl. des imew konkret 15 „Teilhabe von Menschen mit geistiger Behinderung am Leben in der Kommune“ von Klaudia Erhardt und Katrin Grüber 2011, ISSN 1612-9989, die Veröffentlichung ist kostenlos zu beziehen

 

__ Ich bestelle _____ Expl. des imew konkret 14 „Disability Mainstreaming in Berlin – Behinderung geht alle an“ von Katrin Grüber und Stefanie Ackermann 2011, ISSN 1612-9989, die Veröffentlichung ist kostenlos zu beziehen

 

__ Ich bestelle _____ Expl. der Veröffentlichung „Teilhabe von Menschen mit geistiger Behinderung am Leben in der Kommune“ von Klaudia Erhardt und Katrin Grüber 2011; Buch. 148 S. Paperback Lambertus ISBN 978-3-7841-2053, Euro 16,80, zzgl. 2 EUR Versand pro Exemplar

 

__ Ich bestelle _____ Expl. der Broschüre IMEW Projekt „Disability Mainstreaming in Berlin – das Thema Behinderung geht alle an“, erarbeitet von Katrin Grüber, Stefanie Ackermann, Michael Spörke, 2011; broschiert, 42 Seiten, ISBN 978-3-9811917-3-8. Schutzgebühr 6 EUR, zzgl. 2 EUR Versand pro Exemplar

 

__ Ich bestelle _____ Expl der Veröffentlichung Grenzen des Erklärens - Plädoyer für verschiedene Zugangswege zum Erkennen, herausgegeben von Günter Altner, Markus Dederich, Rainer Hohlfeld und Katrin Grüber, 2011, 110 Seiten, Hirzel, ISBN 978-3-7776-1817-3, Euro 22, zuzüglich 3 EUR Versand pro Expl.

 

__ Ich bestelle _____ Expl. der Expertise Nr. 11 „Exklusion und Inklusion durch Sprache – Zur Geschichte des Begriffs Behinderung“ von Prof. Dr. Hans-Walter Schmuhl für 12 EUR zzgl. 2 EUR Versand pro Expl.

 

__ Ich bestelle _____ Expl. der Expertise Nr. 10 „Klinische Ethikkomitees und die Themen der Pflege“ von Dr. Helen Kohlen für 8 EUR zzgl. 2 EUR Versand pro Expl.

 

nachstehendes Bestellformular bitte per Fax an: 030/29 38 17 80, per E-Mail: info@imew.de oder per Post an das IMEW, Adresse siehe oben

 

 

 

 

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E-Mail: _______________________________________________

 

 

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Unterstützungsmöglichkeiten

 

Sehr geehrte Damen und Herren, falls Sie noch nicht zu den Spendern und Förderern des IMEW zählen, möchten wir Sie um die finanzielle Unterstützung für unser Institut und unsere Vision bitten. Für jede Spende erhalten Sie einen herzlichen Dank und eine Zuwendungsbescheinigung für Ihre Steuererklärung! Weitere Unterstützungsmöglichkeiten finden Sie nachfolgend.

 

IMEW Spendenkonto-Nr.: 32 82 101,

Bank für Sozialwirtschaft (BLZ 100 205 00)

Vermerk: Spende von "Ihr Name, Ihre Anschrift“

 

 

__ Ich möchte die Perspektive Behinderung finanziell stärken als Spenderinnen und Spender bzw. als Förderer im Freundes- und Fördererkreis. Ich bitte die Institutsleiterin mich hierzu individuell zu beraten.

__ Gerne unterstützen wir die Ziele des IMEW und setzen von unserer Webseite einen Link zu www.imew.de

 

 

 

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Fax: _____________________________________________________________

 

E-Mail: __________________________________________________________

 

Datum, Unterschrift: ___________________________________

 

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Impressum:

 

IMEW Institut Mensch, Ethik und Wissenschaft gemeinnützigeGmbH.

Warschauer Str. 58A, D-10243 Berlin

fon: +49 (030) 293817-70

fax: +49 (030) 293817-80

E-mail: info@imew.de

Alle erforderlichen Pflichtangaben zur Gesellschaft im Sinne des § 35a GmbHG erhalten Sie im Impressum auf www.imew.de

 

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