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Freunde & Förderer

Freunde & Förderer

Testimonial Berghöfer

Jochen Berghöfer
Jochen Berghöfer, Geschäftsführung Haus Mignon – Institut für Heilpädagogik, Pädagogik und Frühförderung, Hamburg
Die Vision, ein Institut zu gründen mit der Aufgabenstellung, "die Perspektive von Menschen mit Behinderung ... (mehr)

Begrüßung

Prof. Dr. Ute Lindauer

Sehr geehrte Damen und Herren, ich freue mich sehr, Sie zur dritten Preisverleihung des Institutes Mensch, Ethik und Wissenschaft in den Räumen der Otto-Bock-AG begrüßen zu dürfen.

Besonders begrüßen möchte ich Frau Göring-Eckhard, Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages, die Abgeordneten des Deutschen Bundestages Frau Schmidt und Herrn Röspel.

Ferner freue ich mich, dass Herr Hüppe, Behindertenbeauftragter der Bundesregierung, und seine Kollegen aus den Ländern, Herr Dr. Schneider aus Berlin und und Herr Dusel aus Brandenburg, gekommen sind.

Ich heiße den Preisträger Herrn Prof. Dr. Michael Seidel und seine Frau herzlich willkommen.

Das Kuratorium ist sehr gerne – und einstimmig – dem Vorschlag des Wissenschaftlichen Beirates gefolgt, Herrn Prof. Dr. Michael Seidel den diesjährigen IMEW-Preis zu verleihen. Ich möchte nicht den Laudationes vorgreifen, aber ich möchte schon jetzt sagen, dass uns der Beitrag von Herrn Prof. Seidel um die gesundheitliche Versorgung von Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung sehr überzeugt.

Ich begrüße aus dem Umfeld des IMEW meine Kolleginnen und Kollegen aus den Gremien des IMEW: stellvertretend für die Gesellschafterversammlung Frau Krause-Trapp, die Vorsitzende der Gesellschafterversammlung,
stellvertretend für das Kuratorium Herrn Dr. Wunder, der später eine Laudatio halten wird, und stellvertretend für den Wissenschaftlichen Beirat, Herrn apl. Prof. Dr. Schmuhl, dessen Buch „Exklusion und Inklusion durch Sprache“ wir heute der Öffentlichkeit vorstellen. – Es ist übrigens erst gestern aus der Druckerei gekommen.

Weiterhin begrüße ich die Vorsitzenden der Gesellschafterverbände, Frau Dr. Kludas von der Caritas Behindertenhilfe und Psychiatrie, Herrn Conty vom Bundesverband evangelische Behindertenhilfen (BeB) und Prof. Nicklas-Faust von der Bundesvereinigung Lebenshilfe, die ebenfalls eine Laudatio halten wird.

Ich bin sehr froh darüber, dass wir in den drei Gremien gemeinsam an einem Strang ziehen und jeweils unseren Teil dafür tun, dass das IMEW seine wichtige Arbeit erfüllen kann.

An dieser Stelle sei der Aktion Mensch – Stiftung Deutsche Behindertenhilfe sehr sehr herzlich gedankt. Wir wissen, dass es das Institut ohne die großzügige Förderung in den ersten Jahren nicht gegeben hätte. Nun ist die Zeit der Anschubfinanzierung vorbei, und wir müssen auf eigenen Füßen stehen. Deshalb freue ich mich, dass auch Freunde und Förderer heute Abend unter uns sind. Auch Ihnen sei für die Unterstützung gedankt. Und an die anderen frage ich, ob sie sich nicht eine Förderung vorstellen können. Ich hoffe, Sie sind mit mir einer Meinung: Es lohnt sich.

Übrigens: das Institut Mensch, Ethik und Wissenschaft hat bisher noch keine Bundesmittel erhalten. Deshalb erlaube ich mir, die Hoffnung auszusprechen, dass sich dies in absehbarer Zeit auch angesichts der knappen Kassen ändert. Denn: ist es nicht nun an der Zeit?

Schließlich brauchen wir das Institut. Die vielfältigen biopolitischen Auseinandersetzungen für uns Verbände sind ohne die wissenschaftliche Begleitung und Beratung des Institutes nicht vorstellbar – und die aktuelle Debatte um die Präimplantationsdiagnostik macht dies mehr als deutlich.

Darüber hinaus leistet das IMEW wichtige Beiträge bei der Umsetzung der UN-Konvention: durch Projekte, von denen stellvertretend das Projekt „Disability Mainstreaming – Behinderung geht alle“ bei der Berliner Senatsverwaltung genannt sei, und die Veranstaltungen mit Kooperationspartnern wie dem Paritätischen oder dem Deutschen Roten Kreuz.

Nun aber zum Programm: Es ist uns eine große Freude und Ehre, dass Frau Göhring-Eckard, Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages, ein Grußwort sprechen wird. Wir werden dann den Preis verleihen – und anschließend das Buch „Exklusion und Inklusion durch Sprache: zur Geschichte des Begriffes Behinderung“ vorstellen.

Und am Ende werden wir dann noch bei guten Getränken und leckerem Essen die Gelegenheit zum Austausch haben.

Last but not least möchte ich alle diejenigen begrüßen, die ich nicht namentlich erwähnt habe. Sie arbeiten bei Stiftungen, bei Verbänden bzw. Organisationen, bei Zeitungen oder beim Fernsehen. Sie sind alle an den Themen der heutigen Veranstaltung interessiert – und, so hoffe ich, am IMEW. Schön, dass Sie gekommen sind.

Ich darf nun Frau Göhring-Eckard um ihr Grußwort bitten.

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