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Freunde & Förderer

Freunde & Förderer

Testimonial Röspel

René Röspel
René Röspel, Mitglied des Deutschen Bundestages
„Die wissenschaftsbasierten Stellungnahmen des IMEW besitzen in den wissenschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Debatten zu Recht einen exzellenten Ruf. Ich habe für ethische Debatten im Bundestag Ihre Papiere auch deshalb immer mit großem Interesse gelesen.“

Über Uns

Das Institut Mensch, Ethik und Wissenschaft (IMEW) sieht seine Aufgabe darin, die Perspektive von Menschen mit Behinderung und chronischer Krankheit in Wissenschaft, Politik und Gesellschaft nachhaltig zu verankern. Unsere Vision
Es wurde im Jahr 2001 von neun Behinderten- und Sozialverbänden als gemeinnützige GmbH gegründet, um eine wissenschaftliche Unterstützung für ihre Arbeit zu schaffen.

Die Gründung stand im Zusammenhang mit der damaligen Debatte um die Bioethik-Konvention. Es ging insbesondere darum, fremdnützige Forschung an nicht-einwilligungsfähigen Menschen abzuwehren.

Ein Tätigkeitsschwerpunkt des Instituts liegt nach wie vor auf medizin- und bioethischen Fragen, die beispielsweise im Zusammenhang von Pränatal- und Präimplantationsdiagnostik oder Stammzellforschung auftauchen. Hierzu entwickelt das IMEW ethisch fundierte Positionen zu aktuellen Fragen und Gesetzesvorhaben, erstellt Gutachten und nimmt an der gesellschaftlichen Diskussion dieser Fragen aus der Sicht von Menschen mit Behinderung teil.

Ein weiteres wichtiges Anliegen des Instituts ist die partizipative Ausrichtung von Forschung und Forschungspolitik. Bezogen auf das Arbeitsfeld des IMEW heißt das zum Beispiel, dass Therapien und Hilfsmittel nicht über die Köpfe der Betroffenen hinweg entwickelt werden, sondern unter ihrer Beteiligung und in Ausrichtung auf die Anforderungen und Bedürfnisse derjenigen, für die sie gedacht sind.

Hinzu kommen verstärkt Themen der Selbstbestimmung und gesellschaftlichen Teilhabe von Menschen mit Behinderung. Hier geht es um die Wechselwirkung zwischen Behinderung und behindernden gesellschaftlichen Rahmenbedingungen und um die Frage, wie eine soziale Umwelt aussehen muss, die eine weitgehend selbstbestimmte Teilhabe von Menschen mit Behinderung oder chronischer Krankheit ermöglicht.

Das IMEW führt zahlreiche Veranstaltungen alleine und mit Kooperationspartnern durch.

Wir geben Einzelpublikationen und die Schriftenreihen IMEW konkret, IMEW Expertise und Beiträge aus dem Institut Mensch, Ethik und Wissenschaft heraus.

Das Institut finanziert sich aus den Beiträgen seiner Gesellschafter sowie aus eingeworbenen Drittmitteln und Spenden.

Das IMEW ist Mitglied in der European Association of Centres of Medical Ethics (EACME), des Aktionsbündnisses Teilhabeforschung und institutionelles Mitglied des Netzwerks TA.

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