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Hans–Walter Schmuhl: Exklusion und Inklusion durch Sprache – Zur Geschichte des Begriffs Behinderung

IMEW Expertise 11, 2010

ISBN 978-3-9811917-2-1
ISSN 1612-6645
111 Seiten,
Euro 12,- zuzĂĽglich Porto- und Versandkosten

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Der Historiker Hans-Walter Schmuhl zeigt in einer sorgfältigen und klugen Analyse, dass die Wortfamilie „Behinderung“, „Behinderte/r“ und „behindert“ nicht zufällig in den 80er Jahren in die Konversationslexika geriet. Dies ist das Ergebnis eines komplexen und konfliktgeladenen Prozesses um Exklusion und Inklusion, an dem sehr unterschiedliche Akteure beteiligt waren – vom Staat über ärztliche Organisationen bis hin zu Selbsthilfeverbänden.

Das Buch richtet sich an Menschen mit Behinderungen und ihre Angehörigen, an Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen insbesondere aus den Bereichen Geschichte und Disability Studies, an politisch Verantwortliche sowie an diejenigen, die in Behinderteneinrichtungen und –organisationen tätig sind.

 

Zum Autor
Hans-Walter Schmuhl lebt als selbständiger Historiker in Bielefeld. 2005 wurde er zum außerplanmäßigen Professor an der Fakultät für Geschichtswissenschaft, Philosophie und Theologie der Universität Bielefeld ernannt. Er ist ferner stellvertretender Leiter des Instituts für Diakonie- und Sozialgeschichte an der Kirchlichen Hochschule Wuppertal-Bethel. Er ist Mitglied der Kommission für Kirchliche Zeitgeschichte der Evangelischen Kirche von Westfalen. Seine Forschungsschwerpunkte sind Geschichte des National¬sozialismus, Medizin- und Wissenschaftsgeschichte, Bürgertumsgeschichte, Stadtgeschichte und Urbanisierungsforschung, Diakoniegeschichte. Vollständige Literaturliste unter:
www.schmuhl-winkler.de

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