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Testimonials

Das IMEW verbindet Wissenschaft mit praktischen Umsetzungsfragen

Dr. Maria-Luise Schneider, Stellv. Direktorin Katholische Akademie in Berlin

Das Institut Mensch Ethik und Wissenschaft hat sich mit seiner engagierten und wissenschaftlich fundierten Beratung von Politik und Öffentlichkeit über die besonderen Bedarfe von Menschen mit Handicap verdient gemacht. Es ist zudem ein wichtiger Akteur, wenn es darum geht, gesellschaftlich über Einsatz, Risikoabschätzung und Folgenverantwortung im Bereich der Biomedizin zu ringen. Überzeugend ist die Verknüpfung kultur- und gesellschaftskritischer Analyse mit der Erarbeitung pragmatischer Lösungen für die verschiedenen Bereiche, in denen eine Umgestaltung und ein Umdenken im Umgang mit Krankheit und Behinderung besonders drängend sind. Diesen mühsamen Schritt-für-Schritt-Prozess über viele Jahre zu pflegen und in der Öffentlichkeit zu vertreten, erfordert politische Erfahrung und Weitblick. Wissenschaftlich reflektierte und empirisch fundierte bioethische Positionierungen mit der nötigen Geduld für die Mühen der Ebene und der praktischen Umsetzungsfragen zusammenzubringen, macht meines Erachtens das besondere Profil des IMEW aus.

Dr. Maria-Luise Schneider, Stellv. Direktorin der Katholischen Akademie in Berlin e.V.

Unsere Gesellschaft braucht dieses Institut

Jochen Berghöfer, Geschäftsführer Werkgemeinschaft Bahrenhof e.V.

Die Vision, ein Institut zu gründen mit der Aufgabenstellung, "die Perspektive von Menschen mit Behinderung und chronischer Krankheit in Wissenschaft, Politik und Gesellschaft nachhaltig zu verankern", drückt den Willen der beteiligten Sozial- und Behindertenverbände aus, dem Menschen als geistiges Wesen mit irdischem Schicksal erste Priorität zu geben. Die Kostbarkeit des Lebens – unabhängig von seiner "Vollkommenheit" – bekommt eindeutigen Vorrang vor ökonomischem Nutzen. Unsere Gesellschaft braucht dieses Institut, um das Bewusstsein zu schaffen, dass unsere Lebenswelt nur durch den Menschen als Subjekt und mit der uneingeschränkten Wertschätzung jeder einzelnen Individualität gestaltet werden kann.
Wir unterstützen das IMEW, weil eine ausreichende finanzielle Ausstattung notwendige Voraussetzung für die Arbeit an der Aufgabe ist. Der Gewinn ist ein dreifacher:
- es fördert die Fachdiskussion in der Einrichtung,
- es stärkt die Arbeit des Verbandes der jeweiligen Institution,
- es sichert unserer Gesellschaft die Diskussion bioethischer Themen und Themen der Selbstbestimmung und gesellschaftlichen Teilhabe von Menschen mit Behinderung.

Jochen Berghöfer, Geschäftsführer und Heimleitung Werkgemeinschaft Bahrenhof e.V.

Das IMEW ist eine wichtige Diskussionsplattform

Michael Conty, Vorstandsmitglied BeB

Das Institut Mensch, Ethik und Wissenschaft ist eine wichtige Plattform für die Diskussion ethischer Fragestellungen im Zusammenhang des Lebens - nicht nur von Menschen mit Behinderung. Als BeB unterstützen und nutzen wir die Arbeit des IMEW.

Michael Conty, Vorsitzender der Geschäftsführung der Stiftung Bethel, Bethel.regional

IMEW - der Anwalt behinderter Menschen im biopolitischen Diskurs

Prof. Dr. theol. Peter Dabrock, M.A., Leitung des Lehrstuhls für Systematische Theologie II (Ethik), Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

Ohne die wertvolle Arbeit, die das IMEW seit Jahren leistet, wäre der bioethische und -politische Diskurs in Deutschland um eine wichtige Stimme ärmer. Den Blick aller Akteure für die Anliegen behinderter Menschen zu schärfen, wie es das IMEW beständig tut, stellt einen entscheidenden Beitrag für die Gestaltung einer menschlicheren Gesellschaft dar. Man muss nicht alle Positionen, die das IMEW vertritt, teilen, um nicht doch zu würdigen, wie ernsthaft seine Mitarbeitenden der verantwortungsvollen Aufgabe nachkommen, immer wieder begründet für die Sorgen, Nöte, Befürchtungen und Anliegen von behinderten Menschen Partei zu ergreifen, wenn die Auswirkungen möglicher biomedizinischer Erkenntnisse oder gesundheitspolitischer Entscheidungen bedacht werden müssen. Aber das IMEW vertritt nicht nur die Sache behinderter Menschen anwaltschaftlich im biopolitischen Diskurs, es bereitet auch durch unterschiedlichste Formen und Medien eine wirkungsvolle Plattform, auf dem fundierte bioethische Urteilsbildung in ganz verschiedenen Bevölkerungsgruppen entstehen kann. Auf diese Weise trägt es wesentlich zu einer teilhabeorientierten Gesprächskultur bei, in der nicht nur die üblichen „Verdächtigen“ zu Wort kommen. Von daher wünsche ich nicht nur dem Institut, sondern auch dem deutschen Bioethik- und Biopolitikdiskurs noch lange eine intensive und produktive Störung durch das IMEW.

Prof. Dr. theol. Peter Dabrock, M.A., Leitung des Lehrstuhls für Systematische Theologie II (Ethik), Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

IMEW has a comprehensive collection on disability studies

Rosemarie Garland-Thomson, Professorin für Englisch und Bioethik an der Emory University, Atlanta

The IMEW has the best, focused collection of international research and scholarship on the ethics of medicine, illness, disability that I have seen. This admirably accessible library spans the social sciences, humanities, and ethics of science. The particularly strong collection on disability studies, which covers German, scholarship and research, is more comprehensive than any I have visited. It is especially good on issues of gender and women. The wide collection of journals and the publications of IMEW strengthen and complete the library. This library is a valuable resource for every ethicist or student of medical history, the politics and culture of health, biopolitics, or disability—as well as the general public.

Rosemarie Garland-Thomson, Professorin für Englisch und Bioethik an der Emory University, Atlanta

Das IMEW hat das wegweisende Prinzip des Disability Mainstreaming aufgegriffen und in Deutschland verbreitet

Karl Hermann Haack, Präsident des Deutschen Behindertensportverbands

Bereits 2004 habe ich auf die Wichtigkeit von Disability Mainstreaming hingewiesen. Es freut mich außerordentlich, dass das IMEW dieses wegweisende Prinzip aufgegriffen und in Deutschland verbreitet hat. Damit Disability Mainstreaming Wirklichkeit wird, brauchen wir viele Akteure – und insbesondere das IMEW, das als wissenschaftliche Einrichtung die Politik und die Behindertenverbände berät.

Karl Hermann Haack, von 1998 bis 2005 Beauftragter der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen und von 2005 bis 2009 Präsident des Deutschen Behindertensportverbands.

Das IMEW ist eine Ideenwerkstatt für Teilhabe und Inklusion

Prof. Dr. Hanns-Stephan Haas, Direktor und Vorstandsvorsitzender der Evangelischen Stiftung Alsterdorf

Das Institut Mensch, Ethik, Wissenschaft stärkt die Perspektive von Menschen mit Behinderung. Es ist eine Ideenwerkstatt für Teilhabe und Inklusion. Wenn wir den Anspruch der gleichen Rechte aller Menschen ernst nehmen, brauchen wir neue Ideen. In dieser Hinsicht liefert das Institut einen wichtigen Beitrag.

Prof. Dr. Hanns-Stephan Haas, Direktor und Vorstandsvorsitzender der Evangelischen Stiftung Alsterdorf

"Mensch-Ethik-Wissenschaft" - ein spannendes Programm!

Bischof em. Dr. Franz Kamphaus, Limburg

"Mensch - Ethik - Wissenschaft", der Name des Instituts ist Programm, spannungsreich und spannend zugleich. Er ist auch ein Kontrapunkt zu der gängigen Trias aus „Wissenschaft - Technik – Markt“.

Bischof em. Dr. Franz Kamphaus, Limburg (2002 bei seiner Rede zur Eröffnung des IMEW)

Das IMEW entwickelt fundierte Ethikkonzepte gegen die Entsolidarisierung

Prof. Dr. Ute Lindauer

Die Folgen der Biotechnologie und Modernen Medizin in Hinblick auf unser Menschenbild sind bis heute nicht abzusehen, wobei insbesondere die Perspektiven und Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen und chronischen Krankheiten auf dem Prüfstand stehen. Das IMEW stellt ein wesentliches Instrument, eine wesentliche Struktur zur Entwicklung wissenschaftlich fundierter neuer Ethikkonzepte dar, die der Entsolidarisierung und Stigmatisierung entgegenwirken.

Prof. Dr. Ute Lindauer, ehemaliges Präsidiumsmitglied im Sozialverband VdK e.V., seit 2014 Professorin für Translationale Neurochirurgie und Neurobiologie an der RWTH Aachen

Die Diskussionsbeiträge des IMEW sind nicht mehr wegzudenken

Ottmar Miles-Paul, Landesbehindertenbeauftragter von Rheinland-Pfalz (bis Dezember 2012)

Das Institut Mensch, Ethik und Wissenschaft (IMEW) ist für mich und für viele andere behinderte Menschen sehr wichtig, weil die Beleuchtung der ethischen Aspekte im Zusammenhang mit dem Thema Behinderung von zentraler Bedeutung sind. Wie betrachten wir ein Leben mit Behinderungen? Welche Wege gehen wir in der Medizin und für die Verbesserung des Alltags behinderter Menschen? Oder: werden die Betroffenen selbst an den Entscheidungsprozessen beteiligt? Unsere Antworten auf diese und ähnliche Fragen sind häufig entscheidend für die Wege, die wir einschlagen und ob es uns gelingt die Gleichstellung, Teilhabe und Selbstbestimmung behinderter Menschen auch in Deutschland nachhaltig und mit den Betroffenen zusammen sicher zu stellen. Das IMEW leistet für diese Diskussion und die damit verbundenen Prozesse einen nicht mehr weg zu denkenden Beitrag.

Ottmar Miles-Paul, Landesbehindertenbeauftragter von Rheinland-Pfalz (bis Dezember 2012), derzeit Koordinator eines Modellprojekts zur Unterstützung und Vernetzung von Inklusionsbotschaftern für die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL), gefördert von der Aktion Mensch.

Das IMEW tritt für das Selbstbestimmungsrecht von Menschen mit Behinderung ein

Frau Müller-Erichsen, Beauftragte der Hessischen Landesregierung für Menschen mit Behinderungen, Aufsichtsratsvorsitzende der Lebenshilfe Gießen e.V.

Die Lebenshilfe Gießen e.V. ist ein regelmäßiger Förderer des IMEW, weil das Institut in der breiten Öffentlichkeit gezielt für das Lebensrecht, wie auch das Selbstbestimmungsrecht von Menschen mit Behinderung, eintritt. Diese und ihre Eltern, insbesondere die jungen Eltern hoffen, dass die Vision der Verankerung von Disability Mainstreaming in Wissenschaft, Politik und Gesellschaft vorangetrieben wird.

Frau Maren Müller-Erichsen, Beauftragte der Hessischen Landesregierung für Menschen mit Behinderungen, Aufsichtsratsvorsitzende der Lebenshilfe Gießen e.V.

Das IMEW trägt zur Enthinderung der Gehinderten bei

Dr. Peter Radtke, Mitglied des Nationalen Ethikrates 2003-2007

Behinderung ist kein Zustand; sie ist ein Prozess. In ihm wirken Vorurteile und Klischeevorstellungen von Leid und mangelnder Lebensqualiltät zum Schaden der Betroffenen zusammen. Nicht die Menschen mit Behinderung zu eliminieren sondern die unseligen Gedanken aus den Köpfen der Zeitgenossen, ist die gesellschaftliche Aufgabe unserer Tage. Das IMEW nimmt diese Herausforderung in beispielhafter Weise an und trägt hiermit zur Enthinderung der Gehinderten bei.

Dr. Peter Radtke, Mitglied des Deutschen Ethikrates

Biomedizinische Ethik muß wahrnehmungsfähig sein

Rehmann-Sutter, Professor für Theorie und Ethik der Biowissenschaften an der Universität Lübeck

Wir brauchen eine biomedizinische Ethik, die wahrnehmungsfähig und informiert genug ist, dass sie sich nicht an der Diskriminierung derer beteiligt, die durch Neigung, Geschlecht, Krankheit oder Behinderung von gesellschaftlich gesetzten Normen abweichen. Daran arbeitet das IMEW.

Christoph Rehmann-Sutter, Professor für Theorie und Ethik der Biowissenschaften am Institut für Medizingeschichte und Wissenschaftsforschung der Universität Lübeck

Das IMEW unterstützt mit seiner Forschung unsere praktische Arbeit

Dr. Söling

Das Institut unterstützt mit seiner Forschung unsere praktische Arbeit indem es die medizinische Entwicklung und den Zeitgeist ... aus der Perspektive der Menschen mit Behinderung analysiert und mit seinen Ergebnissen unsere Suche nach alternativen Wegen anstachelt.

Dr. Dr. Caspar Söling, Sprecher der Geschäftsführung, Sankt Vincenzstift Aulenhausen gGmbH

Disability Mainstreaming - ein unterstützenswertes Ziel

Prof. Dr. Rita Süssmuth, Bundestagspräsidentin a.D.

Die Verankerung von Disability Mainstreaming in allen Ebenen der Politik und Gesellschaft ist ein sehr unterstützenswertes Ziel. Die vorzeitige und umfassende Berücksichtigung der Belange behinderter Menschen ist immer besser, als z.B. die nachträgliche Korrektur von Fehlern in Gesetzestexten.

Prof. Dr. Rita Süssmuth, Bundestagspräsidentin a.D., seit 2010 Präsidentin des deutschen Hochschulkonsortiums der Deutsch-Türkischen Universität in Istanbul (K-DTU)

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